Das Bild zeigt eine Ärztin am Schreibtisch im Gespräch mit einem Mann und einer Frau.

FAQ - häufig gestellte Fragen

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Häufig gestellte Fragen

Was passiert mit unserem Kind direkt nach der Geburt?

Spontangeburt:

Lässt es die Situation und der Zustand Ihres Kindes zu, bleibt das Kind direkt nach der Geburt bei der Mutter zum "bonden". Später erfolgt die erste Vorsorgeuntersuchung, die U1.

Bei neonatologischen Aufnahmegründen wird Ihr Kind vom Neo-Team abgeholt und stationär aufgenommen. Dies erfolgt im Inkubator oder Wärmebett, um eine genaue Beobachtung zu gewährleisten. Der Vater kann nach Rücksprache mit den jeweiligen Kollegen das Kind mit auf die aufnehmende Station begleiten. Die Mutter kann, sobald es ihr Allgemeinzustand zulässt, nachkommen.

Kaiserschnitt:

Ihr Kind wird vom neonatologischen Team erstversorgt. Wenn der Allgemeinzustand ihres Kindes es zulässt, kann der Vater oder ein anderes Familienmitglied das Kind an sich nehmen. Falls es aber instabil ist, wird es mit einem Inkubator oder Wärmebett auf der Neonatologie untergebracht. Auch in dieser Situation kann nach Rücksprache der Vater das Kind begleiten. Die Mutter kommt im Bett nach, sobald sie nach der OP versorgt ist.

Wann und wie oft dürfen wir als Eltern und andere Besucher unser Kind sehen?

Sie als Elternteil sind die wichtigsten Bezugspersonen und dürfen Ihr Kind jederzeit besuchen. Anderen Besuchern empfehlen wir ihr Kommen auf den Vor- und Nachmittag zu beschränken. Zu jedem Kind dürfen zwei Besucher gleichzeitig, wovon mindestens einer ein Elternteil des Kindes sein muss.

Warum muss man sich bei jedem Besuch die Hände waschen und desinfizieren?

Hygiene wird bei uns groß geschrieben. Jeder Besucher muss als erstes in die Hygieneschleuse. Hier müssen Sie sich ausgiebig die Hände waschen und desinfizieren. Schmuck, Uhren und Jacken werden ausgezogen und in verschlossenen Schränken deponiert.

Diese Hygienerichtlinien sind erforderlich, um die Weitergabe von Erregern zu vermeiden bzw. zu verringern. Mit Einhaltung der vorgeschrieben Richtlinie helfen Sie, die Übertragung von Krankheitserregern auf Ihr Kind und andere Mitpatienten zu verhindern. Ebenfalls dient dies zum eigenen Schutz.

Wozu dienen die Apparate und Schläuche?

 Rund um den Inkubator und das Wärmebett gibt es einiges an Technik:

• Monitore: kontrollieren Herzschlag, Sauerstoffsättigung und Atmung

• Infusionspumpen: dienen zur Flüssigkeits-, Nährstoffzufuhr und Medikamentengabe

• Beatmung und atemunterstützende Geräte

• Absaugsystem: Absaugen der nasalen oder oralen Sekrete

"Sie haben noch weitere Fragen zu den Apparaten und Schläuchen? Sprechen Sie uns auf Station direkt an!"

Wann darf ich mein Kind stillen?

Wir werden dafür sorgen, dass Mutter und Kind so schnell wie möglich nach der Geburt zueinander kommen und die ersten Stillversuche gemacht werden können.

s. Stillberatung

Wann darf ich mit meinem Kind kuscheln?

In Absprache mit den versorgenden Pflegekräften und je nach Allgemeinzustand und individueller Situation Ihres Kindes, haben Sie als Eltern die Möglichkeit mit Ihrem Kind zu "Känguruhen".

Dürfen wir unser Kind wickeln und füttern?

Unser Ziel ist es, Sie so schnell wie möglich in die Versorgung und Pflege Ihres Kindes einzubinden und anzuleiten. Dadurch erlangen Sie ein sicheres Gefühl und lernen einen routinierten Umgang für zu Hause.

Wenn wir nicht in der Nähe der Klinik wohnen, wo werden wir untergebracht?

Wir kooperieren mit dem Gästehaus "Ronald Mc Donald". Wenn sich Ihr Wohnort nicht unmittelbar in der Nähe der Klinik befindet, besteht die Möglichkeit, Sie dort unterzubringen. Dies ist allerdings wegen der großen Nachfrage nicht immer der Fall.

Was muss ich beachten, wenn mein Kind entlassen wird?

Schon mit Aufnahme des Kindes beginnen wir mit dem Entlassungsmanagement, in den letzten Tagen vor Entlassung werden jedoch folgende Maßnahmen durchgeführt:

• SIDS-Prophylaxe (plötzlicher Kindstod): Schlafsack, Rückenlage, Bett auf Normaltemperatur bringen, keine Überhitzung

• Sie müssen zu Hause alles für das Kind vorbereitet haben: Kinderbett und Schlafsack, Kinderwagen, Pflegeutensilien und Kleidung, Babyschale für den Transport, ggf. Nahrung

• bei Risikokindern erhalten Sie als Eltern vor Entlassung ein Notfall-Training

• falls Ihr Kind mit bestimmten Medikamenten entlassen wird, lernen Sie unter Anleitung, diese zu verabreichen

"Im Rahmen des Entlassungsmanagements kommen wir auf Sie zu."